Ju-Jutsu
Definition
Wettkampf/Prüfung
Etikette
Trainer/innen und Trainingszeiten
Hanbo-Jutsu
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Ju-Jutsu = die flexible Kunst

Die „Kunst durch Flexibilität, Vielseitigkeit, Anpassungsfähigkeit zu siegen“ ist die Kampfkunst (auch Sport), die den Ausübenden in die Lage versetzen soll, auf die unterschiedlichsten Situationen angemessen und richtig zu reagieren. Dies wird erreicht, indem der Ju-Jutsu-ka vielseitig ausgebildet wird und entsprechend seiner individuellen Möglichkeiten ein Handlungsrepertoire erlernt. Dies gilt insbesondere für Gewalt- und Konfliktsituationen, kann aber auch auf viele Lebensbereiche übertragen werden.

Quelle: Ju-Jutsu 1x1 Deutscher Ju-Jutsu-Verband E.V. (DJJV) Ausgabe 2015

Ju = nachgeben, ausweichen
Jutsu = Kunst, Kunstgriff

Ju-Jutsu bietet außerdem eine gute Möglichkeit, seinen Körper besser kennen zu lernen, die eigenen Reaktionen zu erproben, die Körperbeherrschung zu trainieren oder einfach nur die eigene Fitness zu steigern und zu bewahren.

Ein Budosportler zeichnet sich außerdem durch charakterliche Stärke aus. Jedem Menschen mit Respekt und Höflichkeit zu begegnen ist selbstverständlich.

Ein Budosportler wird zudem durch Bescheidenheit, Selbstdisziplin und Willensstärke geprägt.

Diese positiven Einflüsse durch den Sport, sollen ihm im täglichen Leben dabei helfen, eine Basis zu finden, und sich jeder Situation anzupassen.

 

Der japanisch klingende Name täuscht!

Ju-Jutsu wurde in den 70ern als hoch effiziente Selbstverteidigung für Polizei und Militär und als offenes System entwickelt.

„Offen“, weil es all die Techniken und Methoden aus anderen Verteidigungstechniken und Kampfsportarten integriert, die Ju-Jutsu zu hoher Effizienz in all den Situationen verhelfen, in denen es um körperliche Unversehrtheit geht.

Heute wird Ju-Jutsu weltweit von Hunderttausenden von Menschen erlernt, betrieben, immer weiter angepasst und ausgebaut. Japanische Elemente sind längst durch die Kampftechniken weiterer erprobter Stile aus unterschiedlichen Ländern ergänzt.

Der grundlegende Vorteil von Ju-Jutsu liegt darin, dass dank der Vielzahl der Techniken den meisten körperlichen Befindlichkeiten (Bewegungsgefühl / Behinderungen / Alter) einfach und effizient Rechnung getragen werden kann.

Dieser Kampfsport ist somit für beinahe alle Menschen erlern- und praktizierbar. Spezielle Programme (z.B. für Frauen) ergänzen das umfangreiche Trainingsangebot.

Allein in NRW wird Ju-Jutsu von über 8000 Menschen in mehr als 142 Vereinen gepflegt. Sowohl als „Breitensport für Jedermann“ als auch in international stattfindenden Wettkämpfen.

Quelle: NWJJV

 

Das Leitbild des DJJV e.V.

Ju-Jutsu ist eine der vielseitigsten Sportarten und beinhaltet harmonische Körperentwicklung. Der Deutsche Ju-Jutsu Verband e.V. leistet über die vielfältigen Bewegungsangebote seiner Vereine einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheit seiner Mitglieder/-innen in einem umfassenden Sinn.

Ju-Jutsuka sind die Zehnkämpfer fernöstlich tradierter Sportarten.

Die besondere gesellschaftliche Leistung des Ju-Jutsu liegt in der Ausrichtung seiner Übungsformen auf die Selbstverteidigung. Der Deutsche Ju-Jutsu Verband e.V. erbringt hierdurch einen unverwechselbaren Beitrag zur Erfüllung des menschlichen Grundbedürfnisses nach Sicherheit und Unversehrtheit.

Von seiner defensiven Ausrichtung ist Ju-Jutsu eine Sportart, die Frauen in besonderer Weise ansprechen kann. Der Deutsche Ju-Jutsu Verband e.V. verfolgt dabei ausdrücklich das Prinzip der Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen – Gender Mainstreaming. Er reduziert dieses Anliegen nicht auf statistische Paritäten. Der Deutsche Ju-Jutsu Verband e.V. verfolgt das Prinzip der Chancengleichheit, dennoch auch über die konsequente Förderung sportlicher Talente.

Trotz seines Bemühens um die Bewahrung traditioneller Werte bekennt sich der Deutsche Ju-Jutsu Verband e.V. zur Strategie eines permanenten und geplanten Wandels. Er verbindet auf diese Weise Erfahrungen und Erkenntnisse der Vergangenheit mit Zukunftsorientierung und stellt die Aktualität seiner Angebote sicher.

Der Deutsche Ju-Jutsu Verband e.V. entwickelt seine Leistungspalette, indem er sich am Lebensgefühl moderner Menschen ausrichtet. Er realisiert dadurch Marketingorientierung und zielgerichtetes Handeln. In diesem Sinn betrachtet er es als permanente Aufgabe, eine gemeinsinnige Verbandskultur zu entwickeln und auszubauen, die ein hohes Maß an mitmenschlicher Orientierung mit einer konsequenten Zielerreichungslogik verbindet. Ein Teil der verbandskulturellen Arbeiten ist die Pflege des Jiu-Jitsu, einer der traditionellen Wurzeln des Deutschen Ju-Jutsu Verbands e.V. sowie dem Brazilian Jiu-Jitsu.

Fighting

Das „Ju-Jutsu Fighting“ bezeichnet das stark durch Judo und Karate beeinflusste Einzelwettkampfsystem im Ju-Jutsu.

Im „Fighting-System“ kämpfen zwei Kontrahenten in einer gemeinsamen Gewichtsklasse, ausgestattet mit Hand-, Fuß- und Tiefschutz, gegeneinander. Es wird gemäß der internationalen Vorgaben mit rotem oder blauem Gürtel und Schützern gekämpft. Dabei dürfen im Leichtkontakt Schläge, Tritte und Stöße sowie Hebel-, Wurf-, und Würgetechniken angewendet werden.

Der Ju-Jutsu-Sportler/-in muss in relativ kurzer Zeit (1 x 3 Minuten) seinen Gegner/-in nach Punkten oder durch technische Überlegenheit „Full Ippon“ (ein Punkt im Atemi-, ein Punkt im Wurf-, und ein Punkt im Bodenbereich) besiegen.

Das Regelwerk schließt jedoch ernsthafte Verletzungen des Gegner/-in weitgehend aus. Über die Einhaltung der Wettkampfregeln wachen bei jedem Kampf drei Kampfrichter/-innen.

Die Wettkämpfe werden unterteilt in Kämpfe für Herren, Damen und Jugendliche (männlich/weiblich). Die Wettkämpfer/-innen qualifizieren sich über Landes- und Gruppenebene für eine Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft.

Der Kampf unterteilt sich in drei fließend in einander übergehende Teile oder „Parts“:

1. Part: Die Kämpfer versuchen mit Schlägen und Tritten oberhalb der Gürtellinie Punkte zu sammeln. Wobei gerade Schläge und Tritte zum Kopf, wegen Verletzungsrisiko ausdrücklich verboten sind. Runde Schläge wie der „Handrückenschlag“ sind jedoch erlaubt.

2. Part: Der zweite Part beginnt mit der Aufnahme eines Griffs durch einen der Kämpfer und spätestens nach 20 Sekunden. Ab diesem Punkt ist der Einsatz weiterer „Atemitechniken“ (Schläge und Tritte) verboten. In diesem Teil wird versucht, den Gegner ausschließlich durch eine Wurf- oder Hebeltechnik zu Boden zu bringen.

3. Part: Den dritten Teil bildet der Bodenkampf. Hier ist das Ziel, seinen Gegner 15 Sekunden mit Hilfe einer Festlegetechnik zu halten oder ihn durch eine Würge- oder Hebeltechnik vorzeitig zum Abklopfen zu bringen. Zwischen den Parts darf frei gewechselt werden.

Es darf ein Part übersprungen werden (1 zu 3) oder die Teile rückwärts durchlaufen werden (3 zu 2 zu 1).

Duo

Das „Duo-System“ ist eine weitere Form des Ju-Jutsu-Wettkampfes, hier wird paarweise gegeneinander gekämpft.

Die beiden Kategorien Senioren und Jugendliche unterteilen sich wie folgt: Männer / Damen /Mixed

Bewertet werden hierbei unter anderem die Technikausführung, Schnelligkeit, Präzision, die Realitätsbezogenheit mit der die gezeigten Techniken angewendet werden, sowie der dynamische Gesamteindruck.

Für einige Zuschauer ist es oft nicht erkennbar, dass es sich um einstudierte Bewegungsabläufe handelt, da geübte Duoka‘s einer echten Auseinandersetzung entsprechende Dynamik an den Tag legen.

Angesagt werden die vorgegebenen Angriffe durch den Hauptkampfrichter.

Wertungen erhält das jeweilige Team von fünf Seitenkampfrichtern, die Punkte von 1 bis 10 vergeben können.

Insgesamt gibt es ab dem 01.01.2018 drei Serien à vier Angriffe für die Altersklassen U18 / U21 / Senioren.

Gekämpft werden aber nur 3 Angriffe pro Serie.

Serie A – Kontaktangriffe (früher Serie A & B)

Serie B – Schlag- und Trittangriffe (früher Serie C)

Serie C – Stock- und Messerangriffe (früher Serie D)

Anmerkung für Duo U15 & jünger: Es wird Serie A und Serie B gekämpft.

Es werden Meisterschaften auf Landes-, Gruppen-, Bundes-, Europa- und Weltebene durchgeführt.

Dieses Wettkampfsystem trägt nicht nur wesentlich zur Verbesserung des persönlichen Selbstverteidigungsprofils bei, sondern kann auch zu einem enormen Zugewinn am eigenen Technikrepertoir führen.

Deutschland gehört mit zu den erfolgreichsten Nationen in dieser Kategorie!

Quelle: DJJV

Brazilian Jiu-Jitsu/JJIF Ne-Waza

Der Bodenkampf „Brazilian Jiu-Jitsu/ JJIF Ne-Waza“ ist im Wettkampfsport, sowie im allgemeinen Training schon immer ein wesentlicher Bestandteil unseres Sports gewesen. Hier sind im Gegensatz zu anderen Sportarten eine große Vielfalt an Techniken erlaubt und auch in der Selbstverteidigung werden spezielle Methoden für die Abwehr von Angreifer/-innen am Boden trainiert.

Der sportliche Ne-Waza/ BJJ- Kampf mit Gi startet in der Regel im Stand (Schläge, Tritte, Kratzen, Beißen etc. sind verboten) und wird meistens nach einem sog. „Takedown“ am Boden fortgesetzt und beendet.

Die Sportler/-innen haben zwei Möglichkeiten den Kampf zu gewinnen. Sie erhalten für bestimmte Positionen oder Aktionen, die für sie vorteilhaft sind oder den Kampfverlauf zu ihren Gunsten ändern, Punkte. Beispielhaft wäre dies von der eigenen Rückenlage in die Oberlage auf den Gegner/-in zu gelangen. Unabhängig vom Punktestand besteht jederzeit die Möglichkeit, den Gegner/-in mit einer „Submission“ (Unterwerfung) zur Aufgabe zu zwingen, die dieser durch Klopfen mit der Hand auf die Matte, seinen Körper oder den des Gegner/-in symbolisiert. Dies kann durch zahlreiche Würge- und Hebeltechniken herbeigeführt werden.

Erreicht keiner der Kämpfer/-innen nach Ablauf der Kampfzeit eine „Submission“ des Gegner/-in, gewinnt der Kämpfer/-in mit den meisten Punkten.

Quelle: DJJV

Allkampf

Ju-Jutsu-Allkampf ist das ursprüngliche und erste Wettkampfsystem des Ju-Jutsu in Deutschland.

Hier ist eine Kombination von Atemitechniken (Schläge, Tritte und Stöße), Wurftechniken und Bodenkampf bestimmend.

Durch die Kombination aller Distanzen spricht ist dabei eher den Allrounder an.

Die Wettkämpfe im Ju-Jutsu-Allkampf können im Gi oder NoGi ausgetragen werden.

Es werden gezielte und kontrollierte Techniken im Vollkontakt (d.h. erschütternd bis stoppend bzw. mit K.O.-Wirkung) zum Körper ausgeführt, Kopftreffer finden ausschließlich mit der gepolsterten Fläche im Leichtkontakt statt.

Eine ausreichend dicke Schutzausrüstung ist hier zwingend erforderlich.

Im Unterschied zum Fighting, darf auch im Griff- und Bodenkampf getreten und geschlagen werden.

Obwohl der Ursprung des Ju-Jutsu-Allkampfs im Ju-Jutsu liegt, ist es kennzeichnend, dass Turniere stilübergreifend sind und so ein Vergleich verschiedener Kampfsportarten ermöglicht.

Ju-Jutsu-Allkampf verbindet einen realitätsnahen und Selbstverteidigung-orientierten Wettkampf mit den Werten des Budo-Sports.

Damit ist der Ju-Jutsu-Allkampf eine echte Alternative für alle, die ihre eigenen Grenzen kennenlernen und verschieben wollen.

Neben dem Wettkampfcharakter findet der Ju-Jutsu-Allkampf als freie Anwendungsform in der Prüfungsordnung seinen Platz.

Prüfung

Im Ju-Jutsu ist keiner verpflichtet eine Prüfung abzulegen. Dies kann jeder Ju-Jutsuka frei entscheiden.

Wer sich allerdings für eine solche Prüfung entscheidet sollte auch bereit sein, sich dementsprechend vorzubereiten.

Die erste Prüfung ist die zum gelben Gürtel.

Danach folgen Orange-, Grün-, Blau- und Braungurt. Dies sind die Kyu-Grade.

Nach den Kyu-Graden folgen die Dan-Grade.

Bis zum 5. Dan kann man eine Prüfung absolvieren. Danach können die weiteren Gürtel nur noch durch besondere Verdienste verliehen werden.

Etikette

Jeder Ju-Jutsuka muss sich an bestimmte Regeln bezüglich seines Verhaltens beim Training halten:

An die Etikette!

Von vielen Sportlern wird die Etikette nicht ernst genommen. Jeder Ju-Jutsuka sollte jedoch stolz auf seine Etikette sein und sie dementsprechend auch pflegen, denn in ihr drückt sich „der Geist“ unseres Sportes aus.

Die Japaner, in deren Land die Wurzeln der Budosportarten liegen, aus denen sich auch das Ju-Jutsu entwickelt hat, sind ein sehr höfliches, respektvolles und zurückhaltendes Volk.

Diese Tugenden sollten sich auch in unserer Etikette wieder finden lassen. Die Etikette wird nicht mit militärischem Drill gehandhabt, aber dennoch sollten gewisse Regeln eingehalten werden:

  • Wer den Trainingsraum betritt, verpflichtet sich dessen Ordnungen und die Regeln des Budo anzuerkennen. Dies wird durch eine leichte Verbeugung während man den Trainingsraum betritt, bekundet.
  • Man betritt den Trainingsraum nicht mit Straßenschuhen und normaler Straßenkleidung, sondern mit Slippern (Dojo-Slipper, Mattenschuhene oder auch Badelatschen, Sandalen und Hausschuhen) und korrekter sauberer Trainingskleidung, sprich dem Ju-Jutsu-Gi (Ju-Jutsu-Anzug) und dem richtig gebunden Gürtel.
  • Es sollte selbstverständlich sein, dass man saubere Hände und Fuße mit kurz geschnittenen Nägeln hat. Jeder Ju-Jutsuka muss außerdem vor dem Betreten der Matte zur eigenen Sicherheit und vor allem zur Sicherheit des Trainingspartners sämtlichen Schmuck (Ketten, Armbänder, Uhren, Ringe, Piercings, ...) ablegen.
  • Der Trainingsraum sollte ein Ort der Ruhe, Ordnung, Zurückhaltung und Kultiviertheit sein. Dementsprechend sollte sich auch Jeder gegenüber Jedem verhalten.
  • Bevor man die Matte betritt verbeugt man sich noch einmal wie schon zuvor beim Betreten des Trainingsraums leicht im Stand und bekundet damit dass man sich dem Geist und den Regeln des Ju-Jutsu unterordnet.
  • Wenn der „Sensei“ (Lehrer) die Matte betritt, stellen sich alle Trainingsteilnehmer nach Gürtelfarben / Kyu- und Dan-Graden geordnet am Mattenrand auf, wobei sich die Kyu-Grade (Schüler) dem Meister gegenüber aufstellen und die Dan-Grade (Meister) an der von den Kyu-Graden aus gesehenen rechten Flanke.
  • Sobald der Lehrer sich hinkniet, knieen sich die Schüler ebenfalls hin und setzen sich in den „Fersensitz“. Sobald Ruhe eingekehrt ist, sagt der Ranghöchste „Mokuso“ (gesprochen „Muksu“), woraufhin alle die Augen schließen, ruhig sitzen bleiben und sich geistig auf das Training einstellen. Auf das Kommando „Yame, rei“ (gesprochen „Jamee re-i“) von dem Lehrer, legen alle die Hände vor die Knie und verbeugen sich tief wobei der Boden mit dem Kopf oder der Stirn nicht berührt werden sollte. Wenn der Lehrer sich dann erhebt, erheben sich auch alle anderen.
  • Während des gesamten Trainings macht jeder intensiv und nach bestem Selbstkönnen mit und befolgt die Anweisungen des Trainers.
  • Wenn man mit einem Partner trainiert, grüßt man ihn durch eine leichte Verbeugung an und auch wieder ab.
  • Das Training sollte keine „Kaffeklatsch-Stunde“ sein, bei der man die vom Trainer geforderten Übungen nicht oder nur einige wenige Male macht.
  • Mit Trainingswaffen ist wie mit echten Waffen umzugehen und dementsprechend sollten die Trainingswaffen auch „vorsichtig“ übergeben werden.
  • Am Ende des Trainings stellen sich alle Trainingsteilnehmer wie schon zum Angrüßen auf und es findet die gleiche Prozedur wie beim Angrüßen statt, bei der man jedoch im Geiste das vergangene Training noch einmal resümiert.

Die 12 goldenen Ju-Jutsu Werte und Verhaltensregeln

  1. Pünktlichkeit
    Sei pünktlich zu jeder Trainingseinheit.
  2. Höflichkeit
    Behandle Deinen Trainingspartner und Wettkampfgegner wie einen Freund. Zeige Deinen Respekt gegenüber Deinem Trainingspartner und Trainer durch eine Verbeugung.
  3. Selbstbeherrschung
    Verliere nie die Beherrschung, auch dann nicht, wenn Du die Situation als unfair empfi ndest. Suche das Gespräch mit Deinem Trainingspartner, Wettkampfgegner und Trainer.
  4. Respekt
    Zeige Respekt vor denen, die höher graduiert sind als Du, insbesondere gegenüber Deinen Trainern. Sei loyal gegenüber Trainern, Sportkameraden und Deinem Verein.
  5. Ehrlichkeit
    Verhalte Dich im Training ehrlich und fair gegenüber Deinen Partnern und Trainern. Kämpfe fair, ohne unsportliche Handlungen und ohne Hintergedanken. Nimm auf Schwächere und Jüngere Rücksicht.
  6. Ernsthaftigkeit
    Sei im Training und im Wettkampf konzentriert und aufmerksam. Sei diszipliniert, übe fl eißig und entwickle eine positive Einstellung zum Training
  7. Freundschaft
    Achte alle Menschen, die Dir im Sport begegnen. Habe mit diesen gemeinsam Spaß und Freude. Daraus entwickelt sich Freundschaft.
  8. Mut
    Zeige Mut beim Kämpfen, und außerhalb des Dojo Zivilcourage. Gib Dich niemals auf, auch dann nicht, wenn eine Niederlage droht.
  9. Hilfsbereitschaft
    Helfe Deinem Trainingspartner, die gezeigten Techniken richtig zu erlernen. Unterstütze Deine Partner und Deinen Trainer. Helfe Neuen, sich in der Gruppe einzuleben und sich zu integrieren. Stärke den Einzelnen in der Gruppe und fördere den Zusammenhalt Deiner Gruppe.
  10. Sauberkeit
    Trage stets einen sauberen Gi, den Du erst in der Umkleidekabine des Dojo anziehst. Halte Deine Hände und Füße sauber, die Finger- und Fußnägel kurz geschnitten.
  11. Gesundheit
    Achte auf Deine Gesundheit und schütze Deinen Körper. Durch regelmäßiges Training wirst Du ihn stärken. Sage „Nein“ zu Drogen, Alkohol und Zigaretten.
  12. Bescheidenheit
    Spiele Dich nicht in den Vordergrund. Erkenne auch die Leistung anderer an. Übertreibe nicht, wenn Du über Deinen Erfolg sprichst. Orientiere Dich an denen, die noch besser sind, nur dann wirst Du Deine Ziele erreichen und nur dann werden die anderen Deine Leistungen schätzen. Zeige stets Einsatz und Leistungsbereitschaft.

Gürtel binden

Trainer/innen

Anja

Anja Kostal, 52 Jahre alt
1. Dan Ju-Jutsu
1. Dan Hanbo-Jutsu
Trainer B Breitensport Ju-Jutsu
Trainer C Breitensport Frauen SV & SB
Kursleiterin „Nicht mit mir“
macht Ju-Jutsu seit 2010

Pia

Pia Beckers, 18 Jahre alt
2.Kyu Ju-Jutsu
Übungsleiterin C - Breitensport Interkulturell
macht Ju-Jutsu seit 2009

Micha

Micha Hilgers, 64 Jahre alt
1.Kyu Ju-Jutsu
Sportassistent
macht Ju-Jutsu seit 2011

Jupp

Karl-Josef „Jupp“ Krebs, 56 Jahre alt
2.Dan Ju-Jutsu
Übungsleiter Trainer C Breitensport Ju-Jutsu
Kursleiter Frauen SV
macht Ju-Jutsu seit 1992

 

Trainingszeiten

Unser Training findet immer Mittwochs in der Sporthalle der GGS Imgenbroich-Konzen, Konrad-Adenauer-Straße 2 in 52156 Monschau statt.

  • Kindertraining: 18:00 - 19:30 Uhr
  • Erwachsenentraining: 18:30 - 20:30 Uhr

Interessierte sind immer herzlich zum Mitmachen eingeladen!

Bitte 20 Minuten vor Trainingsbeginn erscheinen und zum Training eine lange Trainingshose, ein nicht mehr ganz neues T-Shirt und etwas zu trinken mitbringen.

Da wir barfuß trainieren bitte auch für den Weg von der Umkleide bis in die Halle Schuhe mitbringen, das können Badelatschen, Crocs, Sandalen oder ähnliches sein.

 

Hanbo-Trainingzeiten

immer am zweiten Samstag im Monat ab 13 Uhr in der Sporthalle der GGS Imgenbroich-Konzen, Konrad-Adenauer-Straße 2 in 52156 Monschau.

Da das Training noch im Aufbau ist, bitte vorab bei der Ju-Jutsu Abteilungsleitung melden!

Definition

Der Hanbo [hamboː] (jap. 半棒) oder zumindest der Begriff entstand seiner Bezeichnung nach aus der Hälfte eines Bo (Han „halb“, Bo „Stock“). Er gehört mit seiner Länge von 80 bis 100 cm (Dicke je nach Handgröße ca. 2,3 bis 3 cm) zu den Schlag- und Stoßwaffen.

In Japan ist der Hanbo als Koryu-Waffe bekannt. Dort wird im Kukishin Ryu (ca. 14. Jahrhundert) und im Hontai Yōshin-ryū trainiert. Besonders bekannt ist dabei das Kukishin Ryu, welches auch in den Schulen des Jujutsu, noch trainiert wird, welche auf Takamatsu Toshitsugu zurückgehen (Bujinkan, Jinenkan und Genbukan). Der Hanbo wurde 1575 von Nagafusa Kuriyama ins Curriculum des Kukishin Ryu aufgenommen, nachdem in einem Kampf sein Speer vom gegnerischen Schwertkämpfer zerschlagen wurde und er mit dem Rest des Schaftes weiterkämpfte und diesen damit besiegte.

Ein dem Hanbo sehr ähnliche Waffe ist der Tanjo; dabei handelt es sich um einen Spazierstock im westlichen Stil, mit dem in den frühen 1900er Jahren von Uchida Ryogoro Selbstverteidigungstechniken entwickelt wurden. Der Stil ist nach seinem Entwickler Uchida Ryu Tanjo Jutsu benannt und wird heute im Shinto Muso Ryu unterrichtet. Durch seine geringe Größe ist er recht leicht zu verbergen und kann unter anderem durch Handgelenkdrehungen in schnellen Attacken effektiv im Kampf eingesetzt werden. Allerdings bestehen nur etwa 20 % der Anwendungen mit dieser Waffe aus Stößen und Schlägen. Viel mehr wird der Hanbo zum Hebeln eingesetzt.

Der Hanbo ist in mehreren Stilen vorhanden. Im Kobudo, Ninjutsu, Jujutsu, Karate (verschiedene Stile) und auch im Aikido. Dort wurden die Formen (Kata) weiter unterrichtet und zum Teil auch verändert.

Speziell in Deutschland wurde durch Georg Stiebler der Hanbo als weitere Waffe etabliert, da diese Waffe eine gute Ergänzung zum Karate- und Ju-Jutsu Training bildet.

Die Vorteile des Hanbo sind im Nahkampf zu finden, wo man neben effektiven Hebel- auch Stoß- und Schlagtechniken anwenden kann. Entsprechend sind außerhalb des Nahkampfes Distanzwaffen wie der Bo dem Hanbo in der Regel überlegen, da sie über eine größere Reichweite verfügen.

Hanbo-Jutsu ergänzt das zumeist waffenlose Training von Ju-Jutsu und Jiu-Jitsu im DJJV hervorragend. Unter anderem auch deshalb, weil die beide Stilarten die Abwehr gegen Stockangriffe beinhalten. Mit Stockkampferfahrungen wird die waffenlose Abwehr gegen Stockangriffe verbessert. Das Hanbo-Jutsu im DJJV besteht als selbstständige Stilart und enthält die Komponenten KIHON, Einzeltechniken und Grundschule, dem KUMITE, Partnertraining und Selbstverteidigungstechniken und KATA, dem Formentraining.

Quelle: wikipedia, DJJV

Der Hanbo

Der Hanbo ist ein Stock mit einer Länge von ca. 80 - 100 cm.

Diese Waffe hat in allen Kampfkünsten, auch in Europa, eine lange Tradition. Der Hanbo kann auch auf kleinem Raum sehr effektiv eingesetzt werden. Er kann in der realen Selbstverteidigung beispielsweise mit einem Regenschirm, Spazierstock oder Nordic-Walking-Stick ersetzt werden. Hanbo-Jutsu ist damit auf jeden Fall alltagstauglich.

Da der Hanbo mit seiner geringen Größe leicht zu verbergen ist, kann er unter anderen mit Handgelenkdrehungen in schnellen Attacken in verschiedenste Hebel, Stoß- und Schlagtechniken effektiv im Kampf eingesetzt werden.

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Fabian Hambüchen
Pressesprecher
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